Unsere Laborgeräte


So gut wie alles, was für Ihr Haustier an aussagekräftigen Laborparametern zu analysieren ist, kann mittels unserer qualitativ hochwertigen Laborausstattung ermittelt und in Folge in Ihrer Patientenkartei abgespeichert oder Ihrem Haustierarzt online zur Verfügung gestellt werden.

Hier einige Beispiele:

In nur 2 Minuten zählt das vollautomatisierte Blutbild-Gerät „ProCyte“ präzise alle im Blut befindlichen Zellen, und liefert so die bei Entzündungen, Tumorerkrankungen und Blutungen wichtigsten labordiagnostischen Informationen.

Unser Hauptarbeitspferd im Labor ist das klinisch-chemische Gerät „Konelab“, es kann gleichzeitig bis zu 84 Blutproben abarbeiten. Es ist im klinikeigenen Labor auch das Laborgerät mit der größten Parametervielfalt.

Gerade bei Notfällen kommt es sehr auf die Schnelligkeit an, hier kommt der kleine Bruder des „Konelab“ zum Einsatz: das „VetScan“. Es kann in nur 10 Minuten bis zu 14 Blutwerte messen und ist in seiner Geschwindigkeit nicht zu übertreffen. Auch dient es bei Schilddrüsenerkrankungen zur Bestimmung des Hormons T4.

Für kleinste Blutmengen, wie sie bei Katzen, Nagern und Reptilien oft nur zu entnehmen sind, steht uns das „Reflotron“ zur Verfügung, es ermöglicht aus extrem kleinen Mengen, z.B. aus nur einem Blutstropfen, einzelne Organwerte zu bestimmen. Auch für kleinere Kontrolluntersuchungen, z.B. der Blutzuckerbestimmung bei Diabetikern oder der Nierenwerte bei nierenkranken Tieren, gibt es schnell und zuverlässig eine Aussage.

Das Blutgasanalysegerät „VetStat“ gehört in die Gruppe „Critical Care“ Geräte, was bedeutet, dass es besonders in der Notfallmedizin eingesetzt wird. Mit dem VetStat können wir bei schwerstkranken oder Schock-Patienten erkennen, ob es im Blut schon zu einer gefürchteten Ansäuerung oder Verschiebung der Elektrolyte Natrium, Kalium oder Calcium gekommen ist.

Mit dem „SNAPshot“ verfügt das Kliniklabor über ein immunologisches Gerät. Hiermit lassen sich die Hormone Cortisol, das bei der Cushing-Erkrankung erhöht sein kann, und das Schilddrüsenhormon T4 bestimmen. Den spezifischen Bauchspeicheldrüsenwert (fPli, bzw. cPli) und den Leberfunktionsparameter Gallensäure. Besonders hervorzuheben ist, dass mit diesem Gerät auch das Vorliegen einer der durch Stechinsekten übertragenen „Reisekrankheit“, die Leishmaniose, und die Herzwurmerkrankung erkannt wird. Auch auf durch Zecken übertragene Infektionskrankheiten, Borreliose und Anaplasmose, wird getestet.

Vergiftungen kommen bei Hund und Katze leider immer wieder vor. Hier steht die Vergiftung mit Rattengift, die zum Verbluten infolge einer Blutgerinnungsstörung führt, an oberster Stelle. Für solche Verdachtsfälle wird die Blutgerinnung aus wenigen Tropfen Blut mit dem „Coag Dx“ überprüft. Aber auch bei anderen Ursachen einer Blutgerinnungsstörung spielt die Gerinnungsdiagnostik mit dem „Coag Dx“ eine bedeutende Rolle.

Bei Nieren- und Harnblasenerkrankungen ist eine Untersuchung des Harns wichtig. Mit dem Refraktometer lässt sich prüfen, ob das spezifische Harngewicht infolge einer Nierenerkrankung erniedrigt ist. Mit dem „UA Analyzer“ werden dann mit dem Urin benetzte Harntesttreifen maschinell abgelesen, um z.B. eine Harnwegsentzündung zu diagnostizieren.

Ständig im Einsatz sind auch zwei Mikroskope. Jedes körperliche Gewebe, jede Körperflüssigkeit oder Sekret kann damit untersucht werden: Kotproben werden beispielsweise auf Wurmeier untersucht, Hautproben auf Milben, Pilze und Bakterien, Urinproben auf Harnkristalle und Blutausstriche auf entartete Blutzellen oder Blutparasiten.

 

 

KleintierKlinik Hannover © 2017