Krankenstation


Schwerwiegende internistische Erkrankungen und größere chirurgische Eingriffe machen häufig eine stationäre Aufnahme notwendig. Auch, wenn wir selbstverständlich nachvollziehen können, dass keiner sein Tier gerne in der Klinik lässt, ist dies eine uneigennützige und beste Entscheidung, die ein Patientenbesitzer im Sinne seines tierischen Hausgenossen und dessen Heilungsaussichten treffen kann.

In den klimatisierten Räumen der Klinik teilt sich die Krankenstation auf in individuelle Horte für:
˃ Hunde
˃ Katzen
˃ Kleinsäuger
˃ Vögel
˃ Reptilien

Die stationäre Unterbringung birgt viele Vorteile:

  • Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Klinik, einschließlich der Physiotherapie, stehen für alle stationären Patienten jederzeit zur Verfügung.
  • Durch unsere 24-Stunden-Dienstbereitschaft ist die Klinik durchgängig besetzt. Vor Ort befindliche Haustiere werden somit rund um die Uhr betreut, wobei jeweils ein Team, bestehend aus Tierarzt/-in und Tiermedizinischem/r Fachangestellten, für den Patienten verantwortlich ist.
  • Tagsüber erfolgen individuelle Kontrollen durch unsere Stationsmitarbeiter im Stundentakt, nachts im Abstand von 2-3 Stunden oder häufiger je nach Schweregrad der vorliegenden Erkrankung.
  • Bei der zweimal täglichen, eingehenden Untersuchung aller Patienten, der Visite, wird über alle weiteren Maßnahmen entschieden und/oder ein tierärztlicher Spezialist der Klinik hinzugezogen.
  • Die Patienten werden in einer der Tierart, Größe und den individuellen Bedürfnissen angepassten Box untergebracht.
  • Eine Isolierstation für infektiöse Patienten ist vorhanden.
  • Intensivpatienten werden z.B. durch eine Unterbringung in der Sauerstoffbox zusätzlich unterstützt.
  • Inhalationsbehandlungen können durchgeführt werden.
  • Eine erforderliche Wärmezufuhr, unter anderem durch beheizte Boxen oder Wärmematten und Rotlichtlampen, ist sichergestellt.
  • Die erforderlichen Medikamentengaben sind ständig gewährleistet.
  • Individuell programmierbare Infusionspumpen werden bei Dauertropfinfusionen zur konstanten und korrekten Flüssigkeitszufuhr eingesetzt.
  • Inappetente Nagetiere, aber durchaus auch alle anderen Tiere, werden mehrfach täglich mit einem bedarfsgerechten Nahrungsbrei, so wichtig, von Hand gefüttert.
  • Möglichkeiten der Fellpflege und Badebehandlung sind selbstverständlich vorhanden.

Was Sie wissen sollten:

  • Das Gassigehen für Hunde erfolgt je nach körperlicher Verfassung des Patienten mindestens dreimal täglich.
  • Bei Hunden ist ein gutsitzendes, sicheres Halsband/Brustgeschirr wichtig. Ihre Leine nehmen Sie bitte wieder mit nach Hause.
  • Für Katzen und Hunde kommen, sobald sie wieder fressen können oder dürfen, spezielle Diätfuttermittel von Hill’s oder Royal Canin zum Einsatz.
  • Bei Reptilien/Exoten ist es sinnvoll, das artgerechte Futter der Tiere vorbeizubringen. Für alle übrigen gilt: Frisst oder bekommt ein Haustier normalerweise ein spezielles Futter, das ihm schmeckt und auch zuträglich ist, kann dieses gerne bei uns abgeben werden.
  • Aus hygienischen Gründen verwenden wir in der Klink nur eigene Decken, Handtücher und Laken. Je nach Verschmutzungsgrad werden diese mehrfach täglich gewechselt, bzw. die Unterbringungen mit frischen saugfähigen Krankenunterlagen ausgelegt. „Etwas von zuhause“ kann mitgebracht werden. In seltenen Fällen ist die Rückgabe allerdings durch das große Aufkommen an Schmutzwäsche in unserem Haus nicht zu gewährleisten.
  • Der Infektionsdruck in einer Einrichtung wie einer Klinik oder einem Krankenhaus ist natürlich erhöht. Insofern kann hinsichtlich einer eventuellen Ansteckung nicht ausreichend geimpfter Katzen (Katzenschnupfen, -seuche) und Hunde (Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose) und Kaninchen (Myxomatose, RHD) keine Gewähr übernommen werden.
  • Vom Besuch unserer stationären Patienten raten wir grundsätzlich ab.
    Gerade Hunde, aber auch Katzen und Nager, verstehen nicht die Notwendigkeit ihres weiteren Verbleibs in der Klinik, nachdem Herrchen oder Frauchen wieder gegangen sind. In Ausnahmefällen sind Besuche wichtig und sogar notwendig. Sollte dies so sein, nimmt der verantwortliche Tierarzt/in umgehend Kontakt mit Ihnen auf und vereinbart einen individuellen Besuchstermin.
  • Natürlich sorgen Sie sich um Ihr Tier. Bitte rufen Sie dennoch erst ab 10 Uhr vormittags (an Sonn- und Feiertagen ab 11 Uhr) unsere Rezeption an, um sich nach dessen Wohlergehen und weiteren Befunden zu erkundigen. Zu diesem Zeitpunkt ist gewährleistet, dass die Morgenvisite abgeschlossen ist. Eine weitere Stationsinformation erhalten Sie unter der Woche ab 17 Uhr.
  • Je nach Verlauf telefoniert der behandelnde Tierarzt/in täglich oder aber mindestens jeden zweiten Tag und in jedem Fall bei Vorliegen neuer, aktueller Erkenntnisse über den Gesundheitszustand des stationären Patienten mit dessen Besitzer.
  • Wenn die Entlassung ansteht, wird der Abholtermin individuell mit Ihnen abgestimmt und unter der Woche ab 15 Uhr und an Samstagen zwischen 12 und 13 Uhr sein. Bei diesem Termin erhalten Sie alle notwendigen Medikamente/Diätfuttermittel sowie, neben einer persönlichen Erläuterung, eine schriftliche Information über das „Wie weiter“.

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Für Sie in der KleintierKlinik Hannover:

  • Falls ein Patient über eine gewisse Zeit in der Klinik bleiben muss, sollten wir alles über seine Vorlieben, Abneigungen, Eigenheiten wissen. Hierüber informieren Sie uns direkt vor Ort.
  • Bei der stationären Aufnahme Ihres Haustiers informieren wir Sie über die bis zu diesem Zeitpunkt angefallenen Kosten, die Kosten der bereits absehbaren Maßnahmen und die, die pro Stationstag anfallen. Täglich haben Sie die Möglichkeit sich über den aktuellen Kostenstand zu informieren.
  • Die Haftung nach § 834 BGB verbleibt bei Ihnen als Tierhalter.

 

 

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