Kennzeichnung = Mikrochip


Der Mikrochip ist die anerkannte und rechtsverbindliche Kennzeichnung für unsere Haustiere. Diese individuelle und unverwechselbare Tierkennzeichnung hilft in vielen Lebenslagen und ist darüber hinaus auch noch völlig ungefährlich.

Heute gibt es nur noch eine Form der Tierkennzeichnung: Das Chippen mit einem standardisierten Mikrochip (ISO-Norm 11784). Jeder Mikrochip enthält eine dauerhaft gespeicherte 15-stellige Identifikationsnummer, die weltweit einmalig ist. Diese Chipnummer kann mit speziellen Lesegeräten über die, z.B. Tierarztpraxen/-kliniken, Tierheime, Polizei und Veterinärämter verfügen, abgelesen werden.

Hunde, Katzen, Heimtiere und Vögel jedweder Größe können damit versehen werden. Die Chipkennzeichnung ist fälschungssicher, unverwechselbar und nicht manipulierbar. Die Haltbarkeit der Chips ist unbegrenzt, er verbleibt lebenslang an der Implantationsstelle, nur in sehr seltenen Fällen wandert er an eine andere Stelle des Körpers.

Bei unseren Haustieren wird der ca. reiskorngroße Mikrochip mittels eines Applikators, einer Art Spritze, vom Tierarzt unter die Haut auf der linken Halsseite implantiert. Die Applikation ist so gut wie schmerzfrei und wird ohne Narkose durchgeführt. Der Chip liegt reaktionslos im Unterhautbindegewebe, er sendet auch keine Strahlung aus.

Die gesetzlichen Vorschriften

Das Niedersächsische Hundegesetz (NHundG)

Ab dem 1.7.2011 müssen Hunde nach §4 NHundG, die älter als 6 Monate sind, durch einen Transponder (Chip) gekennzeichnet werden.

Gesetzliche Vorschriften der EU

Seit dem 1. Oktober 2004 ist für das grenzüberschreitende Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen in Länder der Europäischen Union der blaue EU-Heimtierausweis mit gelbem Sternenbanner Pflicht. Die Ausstellung eines gültigen Passes beim Tierarzt kann nur erfolgen, wenn das Tier mittels Mikrochip gekennzeichnet wurde und die Chipnummer in dem Pass eingetragen wird. Zwar ist nach Niedersächsischem Hundegesetz das Chippen für Hunde bis einschließlich dem 6. Lebensmonat keine Pflicht, soll allerdings ein Hund mit ins europäische Ausland reisen, dann muss er, unabhängig vom Alter, gechippt und mit einem EU-Heimtierausweis versehen sein.

Zu beachten: Zwar ist in manche nichteuropäische Drittländer das Einreisen ohne Chip und ohne EU-Heimtierpass erlaubt, aber eine Rückkehr nach Deutschland als EU-Land ist nicht möglich.

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Neben den gesetzlichen Erfordernissen hilft der Mikrochip entlaufene, entwendete oder anderweitig abhanden gekommene Tiere zum Besitzer zurückzuführen. Für Katzenhalter bietet sich noch ein praktischer Nebeneffekt, denn es gibt mittlerweile chipkodierte Katzenklappen, die nur den Zugang von Katzen mit freigegebenem Chip zulassen.


 

 

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