EKG


Das EKG – In der Diagnostik von Herzarrhyhthmien durch nichts zu ersetzen! Die KleintierKlinik bietet alle Einsatzmöglichkeiten: vom EKG-Monitoring bis zum 24 h Langzeit-EKG und nutzt dazu moderne, computergestützte Geräte.

Das Elektrokardiogramm (EKG) vermag die elektrischen Impulse des gesamten Erregungsbildungs- und -leitungssystems des Herzens aufzuzeichnen. Dabei macht man sich zunutze, dass die elektrischen Signale, die im Herzen entstehen bis an die Körperoberfläche reichen und dort über Elektroden, die an der Haut der Tiere befestigt werden, gemessen (abgeleitet) werden können. Kurzum, das EKG ist die Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Herzens über die Zeit.

Ein EKG ist sinnvoll

  • wenn beim Abhören des Herzens abnorme, unregelmäßige Herztöne auffallen
  • wenn ein abnormer Puls gefühlt wird oder die Zahl der Herztöne und Pulswellen nicht übereinstimmen
  • wenn im Röntgenbild ein vergrößertes oder zu schmales Herz festgestellt wird
  • wenn ausgeprägte Leistungsschwäche oder kurze Ohnmachtsanfälle auftreten
  • bei Atemnot (Dyspnoe) oder beschleunigter Atmung (Tachypnoe)
  • bei Aszites (Bauchwassersucht)
  • zur Überwachung von narkotisierten Tieren
  • zur Vorsorgeuntersuchung bei bestimmten Hunderassen, die zu Herzerkrankungen mit Herzrhythmusstörungen neigen, wie z.B. die Dilatative Kardiomyopathie (DCM) beim Dobermann (Holter-EKG)

Das Holter-EKG ist eine kontinuierliche Langzeit-EKG-Aufzeichnung über meistens 24 Stunden. Sie wurde nach ihrem Erfinder Norman J. Holter benannt. Herzrhythmusstörungen, die nur selten am Tag, sporadisch, nachts oder in bestimmten Aktivitätsphasen bei den Tieren auftreten, können so zuverlässig erkannt werden. Auch kann die Anzahl bestimmter Rhythmusstörungen gezählt und die Häufigkeit des Auftretens während eines Tages bestimmt werden. Das Holter-EKG wird darüber hinaus zur Früherkennung der Dilatativen Kardiomyopathie des Dobermanns und Boxers eingesetzt sowie bei Hunden und Katzen, die Ohnmachtsanfälle zeigen und im herkömmlichen EKG keine oder nur geringgradige Herzrhythmusstörungen aufweisen. Das ca. zigarettenschachtelgroße EKG-Gerät wird auf dem Rücken des Tieres mit einem Verband befestigt und die selbstklebenden EKG-Elektroden an zuvor geschorenen Hautstellen befestigt. Damit kann das Tier in seiner gewohnten Umgebung zu Hause verbleiben. Der Besitzer protokolliert die Aktivitäten des Tieres über die Zeit der EKG-Aufzeichnung. Nach Ablauf der 24 h wird das EKG vom Tier entfernt und die gespeicherten Daten von einem Computer ausgelesen.

Für die Anfertigung eines EKGs ist es wichtig, dass dieses in einer standardisierten Position geschrieben wird: rechte Seitenlage und die Gliedmaßen auf gleicher Höhe im rechten Winkel zur Körperlängsachse. An den vier Gliedmaßen und evtl. zusätzlich an der Brustwand werden die EKG-Ableitungskabel über EKG-Klemmelektroden an der Haut befestigt. Das EKG-Gerät wird sodann für die Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Herzens gestartet. Die EKG-Daten werden im PC digital gespeichert.

Sowohl für die „normale“ EKG-Diagnostik, als auch das Langzeit-EKG gilt: nach der Ermittlung der Kurven folgt die fast noch wichtigere Auswertung durch eine unserer Kardiologinnen.

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Für Sie in der KleintierKlinik Hannover:

Computergestütztes Mehrkanal-EKG-Gerät

  • Für eine EKG-Untersuchung ist eine Narkose nicht notwendig/sinnvoll.
  • Ein Langzeit-(Holter-)EKG steht für Ihr Haustier zur Verfügung.
  • Unter Operationen kann ebenfalls ein EKG-Monitoring erfolgen.
  • Die EKG-Kurven werden in der jeweiligen Patientenakte abgespeichert und können so auch dem Haustierarzt zur Verfügung gestellt werden.

 

 

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