Computertomographie


Die Color-3D-Diagnostik für Ihr Haustier: aussagekräftig, schonend, schnell

Die Computertomographie (von altgriechisch tome = „Schnitt“ und graphein = „schreiben“), Abkürzung CT, ist ein radiologisches Untersuchungsverfahren, das die überlagerungsfreie Darstellung beliebiger Körperregionen erlaubt.

Beim herkömmlichen Röntgenverfahren wird das abzubildende Objekt von einer Röntgenquelle durchleuchtet und auf einem Röntgenfilm abgebildet (2D). Bei dieser Projektion gehen Informationen, welche die dritte Dimension, die Dicke, des durchleuchteten Körpers betreffen, weitgehend verloren. Die Computertomographie umgeht dieses Problem, indem sie viele Röntgenbilder (sogenannte Scans oder auch Schichten) des Objekts aus den unterschiedlichsten Richtungen erstellt. Dies wird durch eine um die Längsachse des Patienten rotierende Röntgenröhre ermöglicht. Das Scannen erfolgt vollautomatisch und wird von einem Computersystem gesteuert. Die rechnerbasierte Auswertung dieser Vielzahl von Röntgenaufnahmen/Scans ermöglicht es, ein dreidimensionales Bild (3D) zu erzeugen.

Durchführung

Um qualitativ hochwertige Aufnahmen herzustellen, muss der Patient immobilisiert, sorgfältig gelagert und sicher fixiert werden. Während der Untersuchung liegt das Tier aus strahlenschutzrechtlichen Gründen allein im Untersuchungsraum, was eine Ruhigstellung in Form einer Kurznarkose notwendig macht. Ausnahmen sind ein schwerer Schockzustand oder eine Bewusstlosigkeit. Die Narkose wird neben der maschinellen Narkoseüberwachung auch von den geschulten Mitarbeitern des OP-Teams vom Bedienpult aus ständig beobachtet und überwacht.

Um das Kontrastverhalten unterschiedlicher Weichteilgewebe zu verstärken, und damit die Qualität der Aufnahmen zu verbessern, hat sich die intravenöse Applikation von jodhaltigem Kontrastmittel bewährt.

Anwendung und Vorteile

Im Vergleich zur Kernspintomographie (MRT) ist die Computertomographie ein kostengünstigeres bildgebendes Untersuchungsverfahren, welches in kürzester Zeit Schnittbilder und 3D-Rekonstruktionen von beliebigen Körperregionen liefert. Aufgrund der kürzeren Untersuchungszeiten müssen die Tiere nur kurz immobilisiert werden, was bei schwer traumatisierten Patienten und erhöhtem Narkoserisiko einen Vorteil darstellt.

Computertomographische Untersuchungsverfahren werden bevorzugt bei Darstellungen knöcherner Strukturen (Schädel, Wirbelsäule, Becken, Gliedmaßen, Gelenke) eingesetzt, um Neoplasien (Tumoren) oder traumatisch bedingte Läsionen zu lokalisieren, deren Ausdehnung einzuschätzen, ggf. die Chirurgie zu planen und für den Tierbesitzer die Aussichten für sein Haustier einschätzen zu können. Aber auch Weichteilveränderungen, ob sie nun angeboren sind, auf eine altersbedingte Veränderung schließen lassen, entzündlichen, vaskulären oder tumorösen Ursprungs sind, können so radiologisch erfasst werden. Die Anwendung erstreckt sich über Pathologien im Brustkorb (Herz, Lunge), Bauchraum (z.B. Leber, Nieren, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse), Becken (Prostata, harnableitende Wege) und Schädel (Gehirn, Hypophyse).

Auch Proben zur feingeweblichen Untersuchung, sogenannte Biopsien, können CT-gestützt gewonnen werden.

Nachteile

Durch die Geräte der neuesten Generation wurden die früher vorhandenen Nachteile weitestgehend behoben. Beim in der KleintierKlinik Hannover vorhandenen 16-Zeiler-CT der Firma Hitachi ist die Belastung des Tieres durch Röntgenstrahlen minimiert. Auch werden gleichzeitig 16 Schnitte/Aufnahmen angefertigt, was die gesamte Untersuchungszeit stark reduziert hat.

Alternativen

Eine Alternative zur Computertomographie stellt die MRT dar, die auch als Kernspintomographie bezeichnet wird. Die beiden Hauptvorteile dieses Verfahrens gegenüber der CT sind, dass keine Röntgenstrahlung verwendet wird und die Möglichkeit, Organe und Gewebe auch ohne Kontrastmittel mit hohem Weichteilkontrast abzubilden. Nachteile sind unter anderem die höheren Untersuchungskosten und längere Untersuchungszeiten.

In unserer Klinik ist eine Kernspintomographie ebenso möglich.

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Für Sie in der KleintierKlinik Hannover:

Hitachi Multislice CT Eclos, 16-Zeilen-Detektor

  • Hochqualitative, hochaufgelöste 3D-Befunde, die für Hund, Katze oder Heimtier maximal hilfreich sind, wenn die Röntgendiagnostik alleine nicht ausreicht
  • Geringe Strahlenbelastung
  • Kurze Untersuchungszeiten
  • Möglichkeit der Therapieerfolgs- und Verlaufskontrollen
  • Speicherungsmöglichkeit der CT-Aufnahmen in DICOM-Standard auf CD, bzw. Versand-
    möglichkeit, z.B. zum Haustierarzt per Email

 

 

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