Allgemeine Untersuchung…


… und Beratung. Wir in der KleintierKlinik Hannover nennen das eine Konsultation – die Auseinandersetzung mit dem Problem Ihres Haustieres und Ihren Fragen. Neben der eigentlichen körperlichen Untersuchung ist das „Zusammendenken“ aller erhobenen Befunde, der direkt am Tier erhobenen und der der weiterführenden Diagnostik (z.B. Blutwerten, Ultraschall- oder CT-Ergebnissen) ebenso in einer Konsultation beinhaltet, wie die hausinterne Diskussion mit spezialisierten Kollegen, um die beste Lösung für Ihren tierischen Mitbewohner zu finden.

Standard in unserer Klinik ist das Ermitteln des Körpergewichts und der Körperinnentemperatur durch eine/n Tiermedizinischen Fachangestellte/n zu Beginn eines jeden Besuchs, so dies möglich und sinnvoll ist. Beide Parameter geben wichtige Anhaltspunkte über den aktuellen Zustand des Patienten, bzw. den Genesungsfortschritt in den Tagen seit der letzten Vorstellung. Das Körpergewicht wird einfach durch eine in den Untersuchungstischen integrierte Waage ermittelt. Die Temperatur wird rektal (= Thermometer in den Popo) gemessen, da sich sogenannte Ohrthermometer in der Tiermedizin als wenig zuverlässig erwiesen haben.

Die sich anschließende vom Tierarzt/in durchzuführende körperliche Untersuchung, auch klinische Untersuchung genannt, ist die unverzichtbare Grundlage alles Weiteren.

Wir Tierärzte wenden an:

  • Die Adspektion = das Betrachten, die Inaugenscheinnahme, z.B. welche Gliedmaße wird bei einer Lahmheit entlastet
  • Die Palpation = das Abtasten, z.B. des Bauches, ob dieser angespannt wird oder schmerzhaft ist
  • Gegebenenfalls eine Perkussion = das Abklopfen, z.B. des Brustkorbes, ob und inwieweit die Lunge belüftet ist
  • Die Auskultation = das Abhören, z.B. des Herzens auf eventuelle Neben- oder der Lunge auf Rasselgeräusche
  • Die Funktionsprüfung, z.B. von Gelenken oder der Tränendrüsen auf deren physiologische (oder eben nicht) Beweglichkeit/Reaktion
  • Die olfaktorische Untersuchung = die geruchliche Beurteilung, z.B. der Ausatemluft, die, so sie nach Ammoniak riechen sollte, Hinweis auf eine Nierenfunktionsstörung gibt

Üblicherweise beginnt die Untersuchung am Kopf und endet am Schwanz, erfolgt also von vorne nach hinten. Manchmal scheint es sinnvoll zunächst alles andere zu untersuchen bis sich dem vermutlich eigentlichen Sitz der Problematik genähert wird.

Manche Körperregionen werden bei der allgemeinen oder klinischen Untersuchung immer mit untersucht und es werden dort Parameter erhoben. Zum Beispiel wird die Maulschleimhautfarbe beurteilt und dabei die sogenannte kapilläre Rückfüllungszeit ermittelt. So erhalten wir Auskunft über die aktuelle Kreislaufsituation von Hund, Katze oder Heimtier. Weiteres wird je nach Zustand des Patienten und der sich daraus ergebenden Fragestellung untersucht. Spezielle klinische Untersuchungen oder weiterführende Diagnostik schließen sich an.

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Für Sie in der KleintierKlinik Hannover:

Eine gründliche klinische Allgemeinuntersuchung ist oft alles entscheidend. Eine solche dürfen Sie von uns erwarten! „Wir schauen und fühlen genau hin!“

 

 

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